Save.Nemo startet Projekt MuNa zur Produktion von nachhaltigen Alltagsmasken

 Masken von Herfordern für Herforder.

In Deutschland herrscht Maskenpflicht. Masken schützen dich, Masken schützen andere. Doch es gibt auch eine Kehrseite: Was uns vor COVID-19 schützen soll, landet nach dem Gebrauch erst im Müll, später in den Meeren. Im Klartext heißt das: Auch wir in Herford produzieren mit Einwegmasken, Gummihandschuhen und Desinfektionsflaschen aus Plastik Abfall, der früher oder später in den Ozeanen landet und die Tierwelt bedroht.

Damit verschärfen wir das Plastikmüll-Problem weltweit – nicht zuletzt in den Ozeanen. Die Meeresschutzorganisation „Oceans Asia“ hat zahlreiche Masken an einem Strand der Soko-Inseln in Hongkong gefunden. Und nicht nur dort wurden in den vergangenen Tagen und Wochen Tausende Masken, Handschuhe und Flaschen angeschwemmt.

Bei den gefundenen Masken handelte es sich hauptsächlich um medizinische Einweg-Masken in verschiedenen Formen und Farben. Die Masken bestehen aus Polypropylen, also aus Kunststoff, der sich nicht zersetzt. „Im Meer bleibt das Material über viele Jahrzehnte erhalten, zerfällt mit der Zeit in Mikroplastik und nimmt Umweltgifte auf“, sagt Diemo Niemann von der Save Nemo e.V. Herford. Meereslebewesen können die Partikel mit Nahrung verwechseln und sie schlucken. Der Kreislauf in der Nahrungskette beginnt – mit oft tödlichem Verkauf für die Fische und den Menschen.

Vor diesem Hintergrund hat Save.Nemo beschlossen, auf Einwegmasken zu verzichten. Stattdessen haben wir gemeinsam mit engagierten Herfordern das Projekt MuNa ins Leben gerufen: Wir produzieren in Handarbeit wiederverwendbare und waschbare Alltagsmasken im Herforder Design. Damit wollen wir neben unserem Strohhalmprojekt ein weiteres Zeichen für den Natur- und Tierschutz setzen.

Weitere Infos zum MuNa-Projekt unter:

Shop: www.MuNaFuerDich.de

Instagram: Munafuerdich
Facebook: www.facebook.com/munafuerdich
Twitter: @MufuerDich